
Im Gespräch mit Dr. Leon Weintraub
Sechs SchülerInnen der LuO mit ukrainischen Wurzeln (Viktoriia Borova, Enriko Bysaha, Kirill Gromov, Kirill Kudrenko, Michael Milev und Sofiia Oreshnykova) nahmen anlässlich des 81. Befreiungstages des KZ-Flossenbürg an einer 7-tägigen Jugendbegegnung teil.
In intensiven Workshops wurden Biografien von Opfern des KZ aufgearbeitet, Motive der Allgemeinbevölkerung nachvollzogen, und mit Überlebenden des Holocaust gesprochen.
Dr. Leon Weintraub ist mit seinen stattlichen 100 Jahren einer der ältesten und hat mit seinem Wortwitz einen besonderen Platz im Herzen der SchülerInnen eingenommen. Weitere Überlebende, die am Empfang und dem Gedenkakt teilnahmen, waren Shelomo Selinger, Josef Salomonovic und Herzog in Bayern Max Emanuel, dessen Familie als politische Gefangene im KZ inhaftiert war.
Ranghohe Politiker wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Silke Launert, die als Staatssekretärin der Bundesregierung teilnahm, warnten in ihren Reden vor den Folgen des Vergessens und plädierten für mehr Zivilcourage: “Bei Erinnerung allein darf es nicht bleiben. Aus ihr müssen Konsequenzen wachsen - für unser Handeln heute und für unsere Verantwortung morgen” (Herrmann).
Für die LuO-SchülerInnen war es eine äußerst wertvolle Zeit.






